Historischer Schiffbauplatz e.V.

StNr.084/141/09935 gemeinnützig nach §§51 ff AO  VR512


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Bau von Replikaten

 

 

 

 

[Die Ausstellung
[Bau von Replikaten] 

 

 

 

 

 

    1. Kinder- und Jugendprojekt Kurrenkahn

     

     

    Historie: 

    Kurrenkähne wurden neben den Keitelkähnen auf dem Kurischen Haff für die Schleppnetzfischerei genutzt. Die Kähne wurden, regional unterschiedlich, mit Sprietsegel oder Gaffelsegel gefahren. Sie waren zwischen 10 – und 12 mtr. lang, ca. 3 mtr. breit, aus Eiche gebaut und sehr flach . Gefischt wurde paarweise mit zwei Kähnen, die gemeinsam die Kurre (ein Schleppnetz) zogen. Bis 1945 waren diese Fahrzeuge zahlreich auf dem Kurischen Haff anzutreffen. Mit dem Nachbau wird erstmals nach 60 Jahren in Deutschland auf eine sehr spezifische, bereits verloren gegangene alte Handwerkskunst verwiesen.

     

    Die Realisierung:

    Mit Hilfe des Instrumentes " „Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung"  kann arbeitslosen Menschen eine Chance geboten werden, wieder in den Arbeitsmart zurückzukehren.

    Mit der vorliegenden AGH oder MAE- Maßnahme wird durch den Verein"  Historischer Schiffbauplatz e.V."  in Zusammenarbeit mit regionalen Bildungsträgern ein arbeitsmarkt- und sozialpädagogisches Konzept umgesetzt., bei dem jungen Erwachsenen ohne Berufsausbildung eine Chance in Richtung Ausbildung geboten wird.

     

    Die Nachhaltigkeitskriterien:

    Das befristete Angebot für die Zeit des Schiffbaus wird sinnvoll ergänzt durch die Nachhaltigkeit des Projektes. Diese ist durch die Erarbeitung von erlebnispädagogischen und gruppenfordernden Angeboten gekennzeichnet.

    Auf der Basis von individueller Betreuung sollen in Zusammenarbeit mit der Volkssolidarität für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche Kompetenzfördernde, motivierend wirkende, Resozialisierungshilfen angeboten werden. In Gruppen werden Kommunikations- und Kooperationsfähigkeiten erprobt und Konfliktbewältigungsmodelle umgesetzt.

    Das Schiff soll nach seiner Fertigstellung sowohl für die aktive Jugendarbeit zur Verfügung stehen, als auch für interessierte Gäste als Attraktion für Fahrten im Wolgaster Hafengebiet und im Achterwasser genutzt werden.

     

    Der Baubeginn:

    Der Bau des Objektes soll im Frühjahr 2011 beginnen und nach ca. 1 bis 2 Jahre abgeschlossen sein.

    Die Teilnehmer werden durch die Sozialagentur Ost – Vorpommern oder durch die ARGE finanziert.

    Für die Realisierung des Projektes stellt die Stadt Wolgast den Bauplatz zur Verfügung. Ein fester Liegeplatz für das fertige Schiff im Wolgaster Hafen ist vorgesehen.

    Für die Finanzierung von Material und Ausrüstung werden Sponsoren interessiert und gewonnen.

     

    Zweckbestimmung:

    Realisierung von sozialpädagogischen Aktionen und Fahrten mit dem Schiff im Wolgaster Hafen, dem Achterwasser und dem Peenestrom.

     

gegründet am 30.Juli 2009

 

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